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    • Pommes, Windmühlen und Schokolade – Belgien und die Niederlande aus nächster Nähe
      • Pommes, Windmühlen und Schokolade – Belgien und die Niederlande aus nächster Nähe

      • 23.09.2026 20:09
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        Hoi!

        Man könnte auch „Salut!“ sagen, denn in den Benelux-Ländern werden sowohl Niederländisch als auch Französisch gesprochen. Warum sollte das für die Leserinnen und Leser von Bedeutung sein? Schwer zu sagen. Für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 4d2 und 4c war es jedenfalls durchaus von Bedeutung: Unter der Betreuung der stellvertretenden Schulleiterin Frau Joanna Wojtynek, Frau Pyrsch sowie der Klassenlehrerinnen Frau Wojciechowska und Frau Kasprzak machten sie sich mit dem Reisebus auf den Weg, um die malerischen Regionen Belgiens und der Niederlande zu erkunden.

        Die erste Stadt auf der Reiseroute war Brüssel, wo die sechstägige Reise begann. Der Rundgang durch die belgische Hauptstadt führte zu Orten, die sowohl für die Vergangenheit als auch für die Gegenwart von Bedeutung sind – von den Gebäuden der Europäischen Verwaltung bis hin zu den bekanntesten und repräsentativsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

        Sightseeing mit leerem Magen ist allerdings eine echte Herausforderung. Deshalb durfte natürlich auch die Gelegenheit nicht fehlen, lokale Spezialitäten zu probieren: belgische Pommes (NICHT französische – darauf legen die Belgier großen Wert!), Waffeln und die legendäre belgische Schokolade, die man in Brüssel praktisch an jeder Ecke findet.

        Amsterdam ist eine Stadt, deren Geschichte eng mit dem Fluss Amstel verbunden ist. Die Schülerinnen und Schüler lernten die Stadt deshalb aus zwei Perspektiven kennen: vom hölzernen Deck eines Bootes, das durch die Kanäle und die wichtigste Wasserader Amsterdams fuhr, sowie aus der Perspektive der steinernen Gassen zwischen den leicht schiefen historischen Häusern.

        Nach einer obligatorischen Einführung in die Sicherheitsregeln auf den von den – normalerweise sehr gelassenen, beim Fahrradfahren allerdings äußerst entschlossenen – Niederländern beherrschten Radwegen erkundeten die Schülerinnen und Schüler den historischen Teil der Stadt.

        Auch hier durfte eine kulinarische Entdeckungsreise natürlich nicht fehlen: Es wurden Pommes probiert, die die Niederländer lieber als niederländische und nicht als belgische Pommes bezeichnen würden, sowie Stroopwafels, die mit köstlichem Karamell gefüllt sind.

        Nach dem Besuch des Rijksmuseums, des größten Museums der Niederlande, machten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Suche nach Werken von Rembrandt und Van Gogh, die zwischen den Gemälden anderer großer niederländischer Meister zu entdecken waren.

        Anschließend durfte jeder selbst eine Kochschürze anziehen und lernen, wie man Stroopwafels eigenhändig zubereitet und nach Belieben dekoriert. Wobei es durchaus als kontrovers gelten könnte, einen niederländischen Stroopwafel mit belgischer Schokolade zu überziehen!

        Ein Land kann man jedoch nicht vollständig kennenlernen, indem man nur durch seine Hauptstadt schlendert. Deshalb standen auch das Freilichtmuseum Zaanse Schans, der Ort Volendam und die Stadt Utrecht auf dem Reiseprogramm.

        Jeder dieser Orte zeigte eine andere Facette der Niederlande. Denn die Niederlande sind nicht nur das Land der Tulpen, sondern auch der weitläufigen Felder, cleveren technischen Lösungen, des Handels, der Kunst und … natürlich der Tulpen ⚘.

        Schwer zu sagen, ob das Panorama von Zaanse Schans mit seinen historischen Windmühlen und Feldern den Charakter dieses Landes besser widerspiegelt als die elegante Universitätsstadt Utrecht oder das malerische ehemalige Fischerdorf Volendam.

        Eine typische Postkarte aus den Niederlanden müsste jedenfalls unbedingt Windmühlen, Fahrräder und Tulpen zeigen – am besten vor leicht schiefen historischen Häusern, die sich im Wasser der Flüsse und Kanäle spiegeln, die durch die Städte des „Venedig des Nordens“ fließen.

        Es ist jedoch eine Sache, eine Postkarte zu bekommen, und eine ganz andere, die Motive einer Postkarte live zu sehen – oder sie zumindest selbst durch die Linse einer Kamera festzuhalten.

        Doei oder au revoir!

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